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  • Wer kann von einer Paar- und Sexualberatung profitieren?
    Alle Menschen, die sich mit Fragen oder Problemen rund um Sexualität und Beziehung beschäftigen wollen. Ich biete die Beratung für Singles und Menschen in Partnerschaft an, egal ob alleine oder miteinander. Dabei kann es um klassische Krisen und Konflikte gehen (siehe auch der Punkt Themen). Zugleich stellen sich aber auch einfach so und ohne Leidensdruck manchmal Fragen oder es entsteht persönlicher Klärungsbedarf. Wir werden in unserer Biografie immer wieder zur Reflexion, zum Lernen und zu Entscheidungen in Bezug auf unsere Sexualität und die Gestaltung von Beziehungen herausgefordert. Wenn du hier alleine nicht weiter kommst oder einen Blick von außen brauchst, kannst du dich gerne melden.
  • Welche Themen werden in der Paar- und Sexualberatung behandelt?
    Du kannst mit allen Themen rund um Sexualität und Beziehung zu mir kommen. Eine Auswahl an möglichen Themen: Sexuelle Unzufriedenheit Sehr früher oder später Orgasmus Erektionsstörungen oder Erektionsschwierigkeiten Vaginismus (Vulvakrämpfe) Schmerzen beim Sex Persönlich empfundene zu hohe oder niedrige sexuelle Lust Umgang mit Intimität und Nähe Beziehungsmodelle (monogam, polygam, offen) Partnerschaftskonflikte (auch unabhängig von Sexualität) Fetische und Phantasien Sexuelle Praktiken (z. B. Analverkehr) HIV / Geschlechtskrankheiten (Online)Dating Pornokonsum Körperbilder Jugend oder Alter In der Paar- und Sexualberatung mit schwulen und bisexuellen Männern (egal ob cis oder trans*) gibt es spezifische Themen, die eine Rolle spielen können, u.a.: Leben in/mit/ohne schwule Szene Diskriminierung und Stigmatisierung Cruising und Sexorte Drogen & Sex (Chemsex) Coming Out HIV-Phobie
  • Wie viel kostet die Paar- und Seuxalberatung?
    Der aktuelle Honorarsatz beträgt 80,00 bis 120,00 Euro pro Sitzung (60 Minuten). Für 90-minütige Sitzungen (die ich für Paarsitzungen empfehlen würde) wird der Betrag mit 1,5 multipliziert und beträgt entsprechend 120,00 bis 180,00 Euro. Die Klienten erhalten nach Durchführung einer oder mehrerer Beratungstermine eine Rechnung per E-Mail. Die Klienten entscheiden sich zu Beginn des Beratungsprozesses selbst und ohne Begründung, wie viel sie im o. g. Rahmen zahlen können bzw. wollen. Das ist für mich eine Form der sozialen Staffelung, während ich zugleich ausreichend Geld verdienen kann. Der Satz kann innerhalb eines Beratungsprozesses nicht anlasslos angepasst werden, es sei denn außergewöhnliche Gründe sprechen dafür, die jederzeit individuell besprochen werden können. Eine kostenfreie Stornierung von Beratungsterminen ist bis 24 Stunden vor Beginn möglich. Kurzfristigere Absagen werden als Ausfallhonorar in der vollen Summe berechnet. Wichtig: Solltest du dir die Preise pro Sitzung nicht leisten können, schreibe mir über das Kontaktformular auf dieser Website eine Nachricht. Wir finden sicher eine Lösung.
  • Wie läuft die Paar- und Sexualberatung genau ab?
    Beim Erstgespräch ist viel Raum, die eigene Situation darzustellen. Wir klären die Ziele, den konkreten Auftrag an mich und schauen, ob die Chemie für eine Zusammenarbeit stimmt. Hier sprechen wir auch über eine schriftlich vorliegende Arbeitsvereinbarung (siehe unten), die u. a. Verschwiegenheit und Verbindlichkeit regelt. Eine Sexualanamnese, bei der wir ein paar wichtige Dinge aus deiner (sexuellen) Biographie klären und besprechen, findet bei Bedarf (nicht immer ist das notwendig) während der zweiten Sitzung statt. Bei Paaren findet die Anamnese in Einzelsitzungen statt, damit offener gesprochen werden kann. Die Sexualberatung findet in regelmäßigen Abständen statt. Der Abstand zwischen den Sitzungen ist nicht vorgegeben, beträgt in der Regel aber zwischen zwei und vier Wochen. Neben den reflektierenden Gesprächen in den Sitzungen kann es auch Aufgaben geben, welche dazwischen erledigt werden sollen, oder wir führen bei Bedarf auch Methoden (nichtsexueller Art) direkt gemeinsam durch.
  • Wie viele Sitzungen dauert die Beratung insgesamt?
    Durchschnittlich kommen Klienten zwischen drei und zehn Sitzungen zu mir. Es gibt aber keine festgelegte Minimal- oder Maximalanzahl an Sitzungen. Mein Beratungsverständnis beinhaltet, sich so viel Zeit wie nötig zu nehmen. Einerseits benötigt nachhaltige Veränderung einfach Zeit. Andererseits brauchen die Symptome und Probleme in gewisser Weise Wertschätzung und Achtung. Sie existieren nämlich meistens nicht umsonst, sondern haben einen Zweck und Sinn. Deshalb geht es nicht darum, sie möglichst schnell zu beseitigen, sondern ihren Wert und ihre Wirkung zu verstehen, um mit diesem Wissen Lösungen oder alternative Verhaltensweisen zu erarbeiten, die auch langfristig helfen. Der Abstand zwischen den Sitzungen beträgt in der Regel zwischen zwei und vier Wochen. Wöchentliche Sitzungen sind meistens, wenn überhaupt, nur zu Beginn des Prozesses nötig.
  • Soll ich alleine oder mit meinem Partner kommen?
    Grundsätzlich ist es möglich, alleine zu kommen, wenn man sich in einer Partnerschaft befindet. Das kann Sinn machen, wenn es um Phantasien oder Dinge geht, die man zunächst ungerne in Gegenwart des Partners besprechen möchte. Hier kann man gut auf sein Bauchgefühl hören. Will man alleine kommen, sollte man es tun. Allerdings spielen bei Problemen, deren Ursache oft nur bei einem Teil gesehen werden (beispielsweise Erektionsstörungen), dennoch der Partner und die Paardynamik eine Rolle. Es muss sich also im Prozess zeigen, ob eine Erweiterung zur Paarberatung nicht irgendwann Sinn macht oder sogar notwendig ist.
  • Ist die Onlineberatung genauso gut wie vor Ort?
    Hierauf gibt es keine pauschale Antwort. Erhebungen zeigen, dass beide Formen ähnlich effektiv sind, was meiner Erfahrung nach zutrifft. Allerdings kommt es schlussendlich darauf an, wie sich die Klient*innen am wohlsten fühlen. Onlinesitzungen sind häufiger einfacher in den Alltag zu integrieren und manche Menschen können im vertrauten Umfeld ihrer Wohnung einfacher über persönliche Themen sprechen. Ganz praktisch gesehen sitzt man vielleicht auch weit entfernt von der nächsten Möglichkeiten einer Beratung in Präsenz. Sitzungen vor Ort haben den Vorteil, dass man sich "riechen" kann. Die Körpersprache spielt eine größere Rolle, es kommt weniger zu technisch bedingten Missverständnissen in der Kommunikation und Gefühle sind deutlicher spürbar.
  • Ist die Beratung diskret und vertraulich?
    Selbstverständlich gilt für mich die gesetzliche Verschwiegenheitspflicht. Natürlich brauche ich gewisse Daten (z. B. für die Rechnungsstellung), die allerdings nach Datenschutzgrundverordnung verarbeitet und gesichert werden. Hierzu und zu anderen Verbindlichkeiten sprechen wir beim Erstgespräch auch mündlich über eine schriftlich formulierte Arbeitsvereinbarung (siehe unten), die allen Seiten Sicherheit geben und Vertrauen ermöglichen soll.
  • Was qualifiziert dich zum Paar- und Sexualberater?
    Neben dem zertifizierten Abschluss der Weiterbildung Sexualberatung am Institut für Sexualpädagogik habe ich über zehn Jahre berufliche Beratungserfahrung in den Bereichen Aidshilfe, Sexualpädagogik und sexuelle Bildung. Darüber hinaus bilde ich mich kontinuierlich fort und nehme regelmäßig Supervision und kollegiale Fallberatung in Anspruch. Aktuell mache ich z. B. den Grundlagenkurs Sexualpädagogik am Institut für Sexualpädagogik und absolviere in Teilzeit das Bachelorstudium Bildungswissenschaft an der Fernuniversität Hagen, wo ich mich mit theoretischen Konzepten von Bildung und Erziehung beschäftige. Mehr zu meinen Qualifikationen findest du auf der Seite "Über mich".
  • Was ist der Unterschied zwischen Beratung und Therapie?
    Eine Beratung ist keine heilende Tätigkeit in gesundheitsrechtlichem Sinne, sondern eine fachspezifische Beratung zu den Themen Sexualität, Partnerschaft sowie Beziehung. Die psychosoziale Beratung kann eine psychotherapeutisch oder psychiatrisch indizierte Behandlung oder Diagnostik nicht ersetzen. Deshalb müssen die Klienten versichern, dass sie an keiner Erkrankung oder Störung leiden, welche die Geschäftsfähigkeit beeinträchtigt oder einer psychosozialen Beratung zurzeit entgegensteht. Läuft aktuell eine Therapie, muss dies mir und dem*der Therapeut*in gegenüber transparent gemacht werden und beide müssen zustimmen. Eine Beratung kann unter gewissen Umständen eine Therapie also begleiten. Grundsätzlich sind die Übergänge zwischen Beratung sowie Therapie fließend. Die Bezeichnungen werden oft auch als Synonym verwendet, denn sie haben ähnliche Grundsätze, Methoden und Ziele. So enthielt meine Ausbildung beispielsweise tiefenpsychologische und psychoanalytische Anteile. Der wichtigste praktische Unterschied ist, dass in der Beratung der oder die Themenbereiche zu Beginn klarer definiert und abgegrenzt werden. So können wir gemeinsam zielgerichtet auf die Suche nach den Ursachen für Krisen oder Probleme gehen und Lösungsansätze finden sowie ausprobieren.

Workshops & Veranstaltungen

Unsere Sexualität wird durch gesellschaftliche, soziale und individuelle Einflüsse geformt. Sie kann auf verschiedene Arten nebeneinander und nacheinander ausgelebt werden und verändert sich in den ganz unterschiedlichen Phasen unseres Lebens. Wir werden dadurch im Verlauf unserer Biografie immer wieder zur erneuten Reflexion, zum Lernen und zu Entscheidungen in Bezug auf unsere Sexualität herausgefordert.

In meinen Workshops und Seminaren tauschen sich Gruppen zu ihren Erfahrungen, Wünschen, Emotionen oder Fragen bezüglich Sexualität, Beziehungen und Moral aus. Es werden Ihnen Kompetenzen vermittelt, um sexuell eigenverantwortlich zu agieren und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen.

​Die Vermittlung praktischen Wissens nimmt einen kleineren Raum ein. Viel eher gibt es die Möglichkeit, im Austausch mit anderen eigene Haltungen zu finden, zu überdenken oder zu festigen.

In meiner beruflichen Laufbahn habe ich gelernt, auch Komplexes leicht verständlich und greifbar zu kommunizieren. Deshalb biete ich an, diese Inhalte auch in Vorträgen, Inputs oder als Teilnehmer in Diskussionsrunden zu vermitteln.
 

Meine Schwerpunkte sind das Leben mit HIV, Safer Sex, schwules Leben und schwule Szene sowie Sex unter Männern. Darüber hinaus habe ich Kenntnisse zu aktuellen und grundsätzlichen sexualpolitischen und sexualtheoretischen Inhalten.

Auswahl bisheriger Aufträge

IWWIT Community Abend 2024 (Köln)

  • Vortrag: Leben mit HIV 2024 - Gesellschafts- und aktivismuskritische Beobachtungen

 

Lust Raus, Rausch Lust 2023 (Köln)

  • Planung und Konzeption der Veranstaltung

  • Moderation der Diskussionsrunde zum Thema Chemsex in der schwulen Szene

Deutsch-Österreichischer AIDS-Kongress 2023 

  • Teilnahme an der Diskussionsrunde: Sexpositivität - Sex und Psyche in Zeiten von Affenpocken und anderen Schlechtigkeiten.

  • Moderation der Veranstaltung: Rückkehr der Moral? Schwule Sexualität in Zeiten von Affenpocken & Corona!

Katholische Hochschule Aachen (seit 2020 jährlich)

  • Input und Diskussion: Klinische Sozialarbeit in Sucht- und Aidshilfe (im Rahmen eines Master-Seminars)​

Kritische Medizin Köln (Universität zu Köln) 2021

  • Vortrag und Diskussion: Leben mit HIV - Medizinische Entwicklung gut, nicht alles gut!​

Deutsch-Österreichischer AIDS-Kongress 2017

  • Vortrag: HIV-Heilung aus Community-Sicht - Heilung gut, alles gut?

Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie (Universität zu Köln) 2016

  • Podiumsgespräch: HIV/Aids, PrEP, Identität und Diskriminierung

Welt-Aids-Konferenz 2012

  • Teilnahme an der Diskussionsrunde: Was brauchen gute Kampagnen zum Leben mit HIV?

UNAIDS Programme Coordinating Board 2012

  • Vortrag: Best Practice - An junge Erwachsene gerichtete HIV-Prävention in Deutschland!

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